Donnerstag, 10. Juli 2014

Rückblick zur Veranstaltung „Offene Grenzen“


Ein kleiner Rückblick auf unsere Veranstaltung zum Thema „Offene Grenzen“. Unter den zahlreich erschienenen Teilnehmern hat man natürlich einige bekannte Gesichter gesehen. Es kamen aber auch andere Interessierte, die durch unsere Werbung an den Universitäten in Köln und Bonn auf die Veranstaltung aufmerksam geworden sind.

Montag, 30. Juni 2014

Veranstaltung „Offene Grenzen“ in Bonn: Die nächste Etappe


Warum sollten sich Liberale darum kümmern?

Das Thema Einwanderung wurde im Verhältnis zu seiner Wichtigkeit unter Libertären lange stiefmütterlich behandelt. Dies ist nun dabei, sich zu ändern.


Freie Einwanderung sollte auf der Prioritätenliste von Liberalen und Libertären eigentlich unter den Top-Themen rangieren. Lange war dies im deutschsprachigen Raum nicht so.
Einige aus dem liberal-libertären Spektrum berufen sich auf den tragischen, aber populären Ausspruch Milton Friedmans: „Man kann nicht gleichzeitig freie Einwanderung und einen Wohlfahrtsstaat haben.“ Daraus wird gerne eine Position hergeleitet, die freie Einwanderung zwar prinzipiell befürwortet, aber erst unter der Voraussetzung, dass der Wohlfahrtsstaat abgeschafft sei. Also eigentlich nicht.

Dienstag, 27. Mai 2014

Ein moralischer Standard für alle

von Sheldon Richman (aus dem Amerikanischen übersetzt von Alexander Mengden)


Libertäre machen gerne den unsinnigen Fehler, zu glauben, dass sich ihre grundsätzlichen Prinzipien radikal von denen der meisten anderen Menschen unterscheiden. Denken Sie darüber nach, wie viel leichter es wäre, andere zu einem libertären Standpunkt zu bewegen, wenn wir erkennen würden, dass sie in wesentlichen Dingen bereits mit uns übereinstimmen.

Wovon ich rede? Es ist recht einfach: Libertäre glauben, dass die Initiierung von Gewalt falsch ist. Das tut auch die überwältigende Mehrheit Nicht-Libertärer. Sie glauben ebenfalls, dass es falsch ist, sich am Körper oder Eigentum anderer zu vergehen.

An das LBST*-Referat










































Sehr geehrtes LBST*-Referat,
mit Entsetzen habe ich und wohl die wenigsten Studierenden der Uni Bonn euren "Offenen Brief an Prof. Dr. Hillgruber" in der BASTA Nr. 718 vom 29. April 2014 gelesen.
Ich habe mich kritisch mit diesem Brief auseindander gesetzt, doch bleibt mir auch weiterhin schleierhaft, inwiefern die "volle Freiheit und Gleichheit" für Homosexuelle in der heutigen Zeit noch nicht Realität geworden ist. (Vermutlich sollte ich nun auch schreiben, dass es mir nicht um Sieg und Niederlage oder gar Demütigung geht, aber damit wäre ich wohl ähnlich unehrlich wie ihr. Gleichberechtigung finde ich hingegen super, wobei ich euch das auch nicht unbedingt abnehme.)

Orwell und das Gendermainstreaming

Einengung der Sprach- und Denkmöglichkeiten. Verhinderung von Gedankenverbrechen. Gleichschaltung und Gleichmachung der Menschen. Trennung von Gedanken, Gefühlen und Sprache. Manipulation und Kontrolle.
Das alles sind die eindeutigen Ziele des „Neusprech“ (engl. „Newspeak“), der Weiterentwicklung der normalen Sprache durch das Regime im Roman „1984“. Diese Sprache soll Gedankenverbrechen, also kritische Gedanken über das herrschend Regime, verhindern, sie sogar grammatikalisch unmöglich machen und in letzter Konsequenz wohl auch eine Möglichkeit bieten, Gedankenverbrecher zu erkennen, zu entlarven und zu eliminieren.

Ab wann besteht Zwang?

Zwang ist die Durchsetzung eines gewünschten Verhaltens mit Hilfe von (physischer oder psychischer) Gewalt oder ihrer Androhung.
Mit Zwang kann nie ein freiwilliges Verhalten vom Gezwungenen erreicht werden, weil das gewünschte Verhalten des Zwingenden per definitionem dem freiwilligen Verhalten des Gezwungenen entgegensteht. Andernfalls wäre Gewalt oder ihre Androhung überflüssig.

Zwang entsteht also folglich in dem Moment, in dem die Grenze zwischen freiwilligem Handeln und unfreiwilligem Handeln, um eine Verletzung (des Körpers oder des Geistes) abzuwenden, überschritten wird. Also wenn die eine Partei die Freiheit der anderen Partei zum eigenen Vorteil oder zum Vorteil Dritter nicht mehr respektiert oder akzeptiert.